Seit 100 Jahren verbindet Qantas Australien mit der Welt. Mit einem Tiefflug über den Hafen von Sydney hat Australiens nationale Fluggesellschaft Qantas ihren 100. Geburtstag gefeiert.

Die Anfänge

Die Queensland and Northern Territory Aerial Services (Qantas) wurde am 16. November 1920 in Winton (Queensland) von den Piloten Hudson Fysh und Paul McGinness sowie von drei wohlhabenden Viehzüchtern gegründet. Ziel war es, die entlegenen Gemeinden im australischen Outback miteinander zu verbinden und einen Postdienst einzurichten. Der erste Flug fand am 31. Januar 1921 statt.

Neben Passagierflügen und regelmässigen Fracht- und Postflügen bot Qantas auch Kontroll- und Zählungsflüge für Besitzer grosser Viehherden an. Später kam der Transport von Ärzten zu Patienten im Outback hinzu; der Ursprung des «Royal Flying Doctor Service». Der RFDS hilft seit nunmehr 92 Jahren im australischen Outback Menschen in Not.

Jubiläum im Coronajahr

Die Airline wurde im Laufe der Zeit verstaatlicht, die Destinationen wurden mehr und die Flotte wuchs bis hin zur Boeing B747. In den 90er Jahren übernahm Qantas die Australian Airways und wurde privatisiert, 2008 kam der erste Airbus A380.
Aktuell umfasst die Flotte 126 Flugzeuge, exklusive der Maschinen der Tochtergesellschaften.

Das dominierende Thema ist auch bei Qantas die Corona-Pandemie. 6000 Stellen mussten im Jubiläumsjahr bereits gestrichen werden, der internationale Flugverkehr musste eingestellt und die gesamte Langstreckenflotte stillgelegt werden. Vom Jumbo hat sich die Airline bereits im letzten Sommer vorzeitig getrennt.

Den ganzen Beitrag über Qantas von Autor Felix Meier lesen Sie in der gedruckten «Cockpit»-Ausgabe 12/20, ab dem 11. Dezember im Briefkasten oder am Kiosk.