Der um das 2,4-fache gestiegene private Konsum in den Schwellenländern, höhere verfügbare Einkommen und eine annähernde Verdoppelung der Mittelschicht weltweit dürfte das Wachstum antreiben. Gemäss Airbus-Studie werden die Schwellenländer werden mehr als 60 Prozent zum Wirtschaftswachstum beitragen, wobei die Zahl der Reisen pro Kopf in diesen Ländern um den Faktor 2,5 steigen wird. In Verbindung mit den sich entwickelnden Geschäftsmodellen der Fluggesellschaften und der fortschreitenden Liberalisierung wird der steigende Umfang des Luftverkehrs zu einer zunehmenden Resilienz gegenüber regionalen Konjunkturschwächen führen.

Die grössere Reichweite und Kapazität der Flugzeuge durch technische Entwicklungen bieten Airlines die Flexibilität, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschliessen und gleichzeitig die Kosten weiter zu senken.

Bedarf an über einer halben Million neuer Piloten

«Die Tendenz geht immer mehr dahin, Flugzeuge für ein breiteres Einsatzspektrum einzusetzen. Die heutigen leistungsfähigeren Flugzeuge lassen die Grenzen zwischen den Marktsegmenten zunehmend verschwimmen. Diese Entwicklungen haben uns zu einer neuen Einteilung der Flugzeuge in die Kategorien Small, Medium, Large und Extra-Large veranlasst. Diese Kategorien spiegeln die Art und Weise, wie Airlines ihre Flugzeuge betreiben, besser wider», sagte Eric Schulz, Chief Commercial Officer von Airbus.

Von den 37'390 neuen Flugzeugen werden gemäss Airbus-Studie 26'540 für das Wachstum benötigt, während 10'850 Flugzeuge weniger effiziente Modelle der älteren Generation ersetzen werden. Der Anstieg der weltweiten Flotte auf 48'000 Flugzeuge wird zu einem Bedarf an 540'000 neuen Piloten führen. Airbus baut sein Servicegeschäft weiter aus, um den Bedürfnissen seines wachsenden Kundenstamms gerecht zu werden.