Wenn sich die Passagiere auf ihren Sitzen befinden und einen Mund-Nasen-Schutz tragen, können gemäss dem Testergebnis – selbst wenn das Flugzeug bis auf den letzten Platz gefüllt ist – nur 0,003 Prozent der infizierten Luftpartikel in die Atmungszone eines Fluggastes gelangen. Dazu tragen laut der Studie auch der schnelle Luftaustausch in den Flugzeugen, die Luftzirkulation von oben nach unten sowie der Einsatz hochwirksamer HEPA-Luftfilter bei. Die Luft an Bord der United-Flugzeuge, so eine weitere Erkenntnis der Studie, gehört damit zu den gesundheitssichersten innerhalb geschlossener Räume.
Die Transcom/AMC Boeing 777 & 767 Partikelprüfmethode
Im Rahmen der Tests, an der auch die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) beteiligt war, wurden Partikel abschnittsweise über die gesamte Kabine freigesetzt. In jedem Abschnitt waren 42 Bioabwehrsensoren in jedem Sitz in mehreren Reihen installiert. Ein mit integriertem Aerosolgeneratorer ausgestattete Dummy simulierte das Atmen und Husten mit einer Maske. Die Sensoren stellten andere Passagiere dar, die möglicherweise mit den emittierten Partikeln in Kontakt kommen könnten. Um die Situation noch realistischer zu gestalten, wurden Wärmedecken verwendet, um die Körperwärmeabgabe an Bord zu simulieren.
Wichtige Eckpunkte zur Studie
- Die Studie fand über sechs Monate statt
- Es wurden 300 Tests während 38 Flugstunden und 45 Bodentests mit United-Flugzeugen durchgeführt
- Bei jedem Test wurden 180 Millionen Partikel freigesetzt; das entspricht der Anzahl der Partikel, die durch Tausende von Husten entstehen würden
- Die Ergebnisse zeigten, dass beim Sitzen mit aufgesetzter Maske durchschnittlich nur 0,003% der Partikel tatsächlich in die Atemzone eines anderen Passagiers gelangten. Damit ist das Risiko selbst auf benachbarten Sitzen begrenzt; Masken tragen dazu bei, die Exposition zu minimieren wenn jemand hustet
- Ungefähr 99,99% der Partikel wurden aufgrund der schnellen Luftzirkulation, der Belüftung nach unten und der effizienten Filtersysteme im Flugzeug innerhalb von sechs Minuten aus der Kabine herausgefiltert
- Zu den Studienteilnehmern gehörten neben Transcom, Darpa und United auch Boeing, S3i, Zeteo Tech und das National Strategic Research Institute der University of Nebraska.
Die vollständige Studie ist unter diesem Link einsehbar.