Die guten Wintersportbedingungen in den Bergen lockten viele Menschen nach draussen. Entsprechend stark gefordert waren am vergangenen Wochenende die Helikopter-Crews der Rega, die schweizweit rund 160 Mal medizinische Hilfe aus der Luft zum Einsatzort brachten. Dabei standen die Rega-Crews unter anderem für Patientinnen und Patienten nach Wintersport- und Bergunfällen, aber auch nach Verkehrsunfällen sowie aufgrund akuter Erkrankungen im Einsatz.
Die Rega hatte sich auf eine erhöhte Einsatztäigkeit vorbereitet und im Berner Oberland und in Graubünden zwei zusätzliche Rettungshelikopter auf Rega-Basen stationiert, um das Einsatzdispositiv für das Wochenende zu verstärken.
Rasch bei den Patienten dank zentraler Koordination der Einsätze
Bei einem erhöhten Einsatzaufkommen kommt der nationalen Luftrettungszentrale der Rega besondere Bedeutung zu. Dort koordinieren die Einsatzleiterinnen und -leiter regionenübergreifend die oft gleichzeitig stattfindenden Einsätze und stellen so sicher, dass mit Blick auf alle laufenden Einsätze jeweils die nächste, geeignete Helikopter-Crew aufgeboten wird und die medizinische Hilfe aus der Luft möglichst rasch bei den Patientinnen und Patienten eintreffen kann.
Nebelreste im Mittelland: andere Spitäler mussten angeflogen werden
Die Rega-Einsatzleiterinnen und -leiter unterstützen die Crews auch wärend den Einsätzen und koordinieren beispielsweise mit Pistenpatrouilleuren vor Ort oder melden Patienten beim Zielspital an. Aufgrund der Wetterbedingungen am Sonntag mit teilweise zähen Nebelresten im Mittelland waren die Einsatzleiterinnen und -leiter besonders gefordert. So mussten sie zum Beispiel kurzfristig Helikopter-Crews in andere Zielspitäler umleiten, weil die Crew das ursprünglich vorgesehene Spital aufgrund von schlechter Sicht nicht mehr anfliegen konnte.