Das Schweizer Programm folgt der FRA-Einführung in den benachbarten französischen und deutschen Bezirksleitstellen (ACC) sowie ähnlichen Verfahren in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.
Verbesserte Routenplanung
FRA ermöglicht den Fluggesellschaften, direktere Routen zu planen und die Flugpläne besser auf die tatsächlich geflogene Strecke abzustimmen. Um die Aufrechterhaltung der Luftraumkapazität und der Flugsicherheit zu gewährleisten, richten sich die FRA-Wegpunkte – wie im ATS-Streckennetz – weiterhin nach dem Eurocontrol Route Availability Document (RAD). Die Verbindungen zwischen den verschiedenen FRA-Punkten unterliegen weiterhin der Verfügbarkeit des Luftraums, so dass sie durch die Aktivierung von temporär reservierten Bereichen (Temporary Reserved Areas, TRAs) blockiert werden können.
Seit Dezember grenzüberschreitend
Ebenfalls Anfang Dezember 2022 wurde der grenzüberschreitende FRA-Betrieb zwischen der Schweiz und Frankreich sowie Deutschland aufgenommen. Flüge können nun die Grenze zwischen den nationalen Zellen überfliegen, ohne bestimmte Ein- und Ausstiegspunkte zu benutzen, was den Luftraumnutzern mehr direkte Routenoptionen bietet. Die FRA-Implementierung in der Schweiz und bei den FABEC- Partnern erfolgte in direkter Zusammenarbeit sowie mit Unterstützung des EUROCONTROL Network Managers und ist auf die Durchführungsverordnung (EU) 2021/116 der Europäischen Kommission abgestimmt.