Zugegeben, selten stehe ich bereits um 4.30 Uhr auf. Aber heute war der Grund dafür ein nicht ganz alltäglicher. Es galt, die letzte Etappe der zweitägigen Reise des zerlegten Papyrus-Hunters, per Strassentransport von Härkingen zu seinem Heimatflugplatz St. Stephan, mitzuverfolgen.
Zeitig am Punkt des Geschehens eingetroffen, blieb noch genügend Zeit für die Vorbereitung der Kameras und einen Kaffee mit Gipfeli. Das Thermometer zeigte 2,5 Grad an. Die dichten, noch im Tal liegenden Nebelschwaden lösten sich mit den ersten Sonnenstrahlen auf.
Ab 5 Uhr war der ganze Tross mit den vier Tiefladern unterwegs gen St. Stephan. Nach einer letzten Besprechung in Därstetten nahm der Konvoi den anspruchsvollsten Teil der Route in Angriff. Bald bogen die vier Spezialtransporter mit ihrer kostbaren Fracht auf die Piste der Homebase ein. Angeführt wurden sie in ordentlicher Manier von einem Pistenwagen. Beat Radelfinger, der vormalige Präsident des Hunter-Verein Obersimmental, hisste zur Begrüssung die Schweizerfahne, den Union Jack und die Vereinsflagge.
Wieder zusammengebaut ziert der Papyrus in Zukunft das kleine aber feine Museum, in einem Hangar, auf dem ehemaligen Militärflugplatz St. Stephan. Verfolgen Sie den Transport mit der unkommentierten Bildergalerie mit.