Für die Ballone der Teams Australien-1, Polen-3, Österreich-1 und Litauen-1 endete das Rennen um die Gasballonweltmeisterschaft am Samstagabend. Die Teams sind noch vor Einbruch der Dunkelheit gelandet. Der Ballon von Polen-2 verbrachte die Nacht bei tiefer Geschwindigkeit und in geringer Höhe über serbischen Gebiet, bevor er bei Tagesanbruch landen konnte. 

Auf stabiler Fahrt

Stand Sonntagmorgen sieht es so aus, als wären in den nächsten Stunden keine Landungen zu erwarten. Elf der 12 Ballone, die noch im Rennen sind, befinden sich auf strammer Fahrt auf Höhen zwischen 3000 und 4500 Meter. Ihre Fahrtrichtung ist Südost (Schwarzes Meer).

Am Balaton abgebogen

Eine ganz andere Taktik verfolgt offenbar das Team Frankreich-1. Der Ballon bog gestern Nachmittag am Balaton links ab und bewegte sich in östlicher Richtung. Am Sonntagmorgen passierte er Budapest in einer Höhe von 5700 m ü. M. Auch die Fahrtrichtung dieses Ballons zeigt nun gegen Süd/Südost. Eine hohe Geschwindigkeit erlaubt es dem Team, einige der gestern nicht gemachten Kilometer aufzuholen. Der Extra-Bogen könnte sich in der Endabrechnung bezahlt machen. Aber nur dann, wenn sie nicht zu sehr nach Osten gelangen. Dort ist der Luftraum wegen des Krieges in der Ukraine gesperrt.

Schweizer Teams in den Top Ten

Die drei Schweizer Teams liegen am Sonntagmorgen sehr gut im Rennen. Tièche/Sciboz mit dem Ballon SUI-2 führen. Auf Position 3 befindet sich der Ballon der Titelverteidiger Frieden/Witprächtiger als SUI-2. Gschwendtner/Wicki's Ballon SUI-3 liegt auf Position 7 (Stand 11 Uhr). Noch ist das Rennen offen. Es wird aber erwartet, dass sich im Verlaufe des heutigen Tages Entscheidungen abzeichnen und das Rennen spätestens morgen Vormittag beendet wird.