Rund ein Dutzend Mal war die medizinische Hilfe der St. Galler Crew über Pfingsten gefragt. Schweizweit flogen die Rega-Rettungshelikopter rund 70 Einsätze. Doch nicht nur in der Schweiz, auch im Ausland war die Rega im Einsatz: Die drei Ambulanzjets brachten Patienten aus Spanien, Ungarn und Italien in ihre Heimat zurück. 

Rega und Alpine Rettung Schweiz gemeinsam im Einsatz

Das wechselhafte Pfingstwetter habe die Rega-Einsatzleiter und -Crews gefordert, schreibt die Schweizerische Rettungsflugwacht in einer Mitteilung: Bei mehreren Einsätzen in den Bergen boten die Einsatzleiter neben dem Rettungshelikopter auch vorsorglich die Bergretter des Schweizer Alpen-Club SAC auf. Sie wurden alarmiert für den Fall, dass ein Flug bis zum Einsatzort nicht möglich wäre und die Rettung terrestrisch – also zu Fuss – erfolgen müsste. «Die Bergretter kommen immer dann zum Einsatz, wenn schlechte Sicht eine Rettung aus der Luft verunmöglicht oder die Rega-Crews im Gelände Unterstützung brauchen. Diese Rettungsspezialisten gehören der Alpinen Rettung Schweiz an – einer gemeinnützigen Stiftung, welche gemeinsam von der Rega und dem SAC getragen wird», schreibt die Rega weiter.

 
Der neue Rega-Helikopter in St. Gallen

Zum ersten Mal stand der neue Rega-Rettungshelikopter H145 der Basis St. Gallen über ein Wochenende für Menschen in Not im Einsatz. Am Montag, 3. Juni 2019, nahm die Rega-Crew der Basis St. Gallen als letzte Mittellandbasis ihren neuen Rettungshelikopter H145 in Betrieb und konnte über Pfingsten rund einem Dutzend Menschen in Not Hilfe aus der Luft bringen. Insgesamt hat die Rega sieben neue Rettungshelikopter des Typs Airbus Helicopters H145 beschafft.