Swissport wird ihr Luftfrachtgeschäft weiter ausbauen, um an der starken globalen Nachfrage nach Luftfrachtlogistik teilzunehmen und weitere Marktanteile zu gewinnen. Mit der Inbetriebnahme eines zweiten Luftfrachtzentrums in Wien kann Swissport die Kapazität in Wien mehr als verdoppeln. So lassen sich lokale Engpässe beseitigen und den Fluggesellschaften und Spediteuren in Wien kann zusätzliche Kapazitäten und mehr Flexibilität angeboten werden. Die neu errichtete 8000 m² grosse Anlage befindet sich im DLH SkyLog Park in Fischamend in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Wien. Swissport gehört zu den Erstbeziehern des DLH SkyLog Parks.
Elektrisch unterwegs am Boden
Das hochmoderne Gebäude ist mit einer 900'000-kWh-Photovoltaikanlage ausgestattet, die für eine hervorragende Umweltbilanz sorgt. Auch am Boden setzt Swissport auf elektrische Innovation: Das Zentrum in Fischamend ist durch einen eigenen elektrischen Cargo-Shuttle mit der bestehenden luftseitigen Anlage verbunden. Eine leistungsstarke Ladestation, die vor Ort zur Verfügung steht, sorgt dafür, dass der Swissport E-Truck ohne Einschränkungen zwischen den beiden Standorten pendeln kann.
Fracht ist wichtiger Geschäftszweig
Da die Nachfrage nach globaler Luftfrachtlogistik bereits über dem Niveau vor der Pandemie liegt und die weltweiten Kapazitätsengpässe in der Luft- und Seelogistik anhalten, erwartet Swissport, dass das Wachstum der Luftfrachtabfertigung die allgemeine Bodenabfertigung an Flughäfen noch einige Zeit übertreffen wird. Das Unternehmen hat der Fracht eine strategische Priorität eingeräumt und sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um seinen zweitgrössten Geschäftszweig in den nächsten Jahren von 5,1 Millionen Tonnen im Jahr 2021 auf über 6 Millionen Tonnen zu steigern.